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Di 11.10.2011 09:00 - Info aus dem CDU-Stadtverband Ruhla/Seebach
Ruhla/Seebach - Am Donnerstagabend trafen sich im Dorfgemeinschaftshaus in Kittelsthal die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Ruhla/Seebach zu ihrer Mitgliederversammlung. Einstimmig wurde der 42-jährige Mario Henning von den Mitgliedern erneut zum Vorsitzenden gewählt.
Als Stellvertreter wurden Karl Josef Backhaus aus Thal und Kurt Kästner aus Seebach ebenfalls in ihren Funktionen bestätigt.
Ergänzt wird der Vorstand mit Schatzmeisterin Irmtraut Böttinger, Schriftführer Ingolf Baacke und den sechs Beisitzern Bernd Seidel, André Pollner, Frank Michel, Heike Müller, Andrea Böttger und Frank Bielert.

Zuvor hatte Mario Henning ein positives Resümee über die Arbeit in der vergangenen Wahlperiode gezogen. 2008 hatten sich die beiden CDU-Verbände Ruhla-Thal und Seebach zusammengeschlossen. "Seit vielen Jahren bestand ja bereits ein enger Kontakt zwischen unseren Kommunen und den Ortsverbänden, der sich auch in zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen widergespiegelt hat. Mit derzeit knapp 80 Mitgliedern sind wir zahlenmäßig einer der größten Verbände innerhalb der CDU Wartburgkreis. Unsere Stimme wird wahrgenommen", ist sich Mario Henning sicher.
Neben der turnusgemäßen Vorstandswahl stand der Bericht des Thüringer CDU-Generalsekretärs Dr. Mario Voigt MdL im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung, zu der er von Mario Henning und Landtagsabgeordneten Gustav Bergemann eingeladen wurde. Er berichtete den Mitgliedern von der kürzlich stattgefundenen Konferenz aller Thüringer Ortsvorsitzenden. In der anschließenden Diskussion mit den Mitgliedern ging es vor allem um die künftige Finanzausstattung und die Auswirkungen auf die Kommunen sowie die weiteren Perspektiven und Herausforderungen im Freistaat Thüringen.

Breiter Raum in der weiteren Diskussion nahm die Forderung nach "Gerechtigkeit in unserer Arbeitswelt" ein. Dieser Elementare Grundsatz erfordert es auch, gleiche Arbeit gleich zu bezahlen. Der CDA-Landesvorsitzende Gustel Bergemann informierte über eine Initiative für die Einführung einer Lohnuntergrenze. Einig zeigten sich auch die CDU-Mitglieder das 20 Jahre nach der Widervereinigung Deutschlands Tarifabschlüsse, in denen in Ost und West unterschiedliche Löhnen gezahlt werden, nicht mehr hinnehmbar sind.

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