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Fr 29.08.2008 16:00 - Gewaltpräventionsprogramm
Erfurt - 13 weitere Grund- und Förderschulen in Thüringern werden in das Gewaltpräventionsprogramm "FAUSTLOS" aufgenommen. Damit beteiligen sich in Thüringen nunmehr 113 Schulen an diesem Projekt.

Das Programm "FAUSTLOS" des Heidelberger Präventionszentrums wurde in Thüringen erstmals 2005 durchgeführt. Das Programm ist ein Kooperationsprojekt der Landesstelle Gewaltprävention im Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit sowie des Kultusministeriums.

"Die besondere Effektivität des Programms ist durch den sehr frühen Einsatz bereits in der Grundschule gewährleistet. Kinder, die bereits in anderen Bundesländern an dem Projekt teilgenommen haben, konnten im Laufe des dreijährigen Projektes ihr Sozialverhalten verbessern und aggressive Verhaltensweisen ablegen. Ich begrüße es sehr, dass nunmehr über 25 Prozent der Thüringer Grundschulen dieses Angebot wahrnehmen und umsetzen", betonte der Leiter der Landesstelle Gewaltprävention, Christoph Bender, heute in Erfurt.

In der kommenden Woche findet die Einführungsveranstaltung für diejenigen Schulen statt, die sich erstmals an diesem Programm beteiligen. Zu dieser Veranstaltung sind Journalisten herzlich willkommen.

Termin: Dienstag, 2 September 2008

Uhrzeit: 9.00 Uhr

Ort: Erfurt, Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Werner-Seelenbinder-Straße 6, Raum 1.64

Neu aufgenommen in das Programm werden Grundschulen aus Königsee, Berlstedt, Sondershausen, Kindelbrück, Benshausen, Meiningen, Walldorf, Oechsen, Treffurt, Wutha-Farnroda und Behrungen.

Das "FAUSTLOS" - Projekt ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt und soll Kindern vor allem in ihrer Empathiefähigkeit stärken, also in der Fähigkeit, Gefühle anderer zu erkennen und zu verstehen. Durch Rollenspiele als zentraler Bestandteil des Programms werden Kindern soziale Basiskompetenzen vermittelt, um die eigenen Impulse zu kontrollieren und Wut und Ärger gewaltfrei ausleben zu können.

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