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Mo 05.11.2001 14:00 - Europapolitische Sprecher der CDU informieren sich in Slowenien
Die europapolitischen Sprecher haben im Oktober Slowenien besucht. In den Gesprächen mit dem Minister für europäische Angelegenheiten sowie dem Außenminister wurde Slowenien als ein selbstbewusstes Land mit hervorragenden ökonomischen Basisdaten dargestellt. Die starke slowenische Orientierung in Richtung der Europäischen Union drückt sich unter anderem auch im Exportvolumen der Republik aus, das mit einem Anteil in Höhe von 67% in EU- Länder fließt. Von diesem Anteil des Außenhandels werden wiederum 30% mit der Bundesrepublik abgewickelt.
Entsprechend der westeuropäischen Orientierung drängt Slowenien mit Macht in die EU und in die Nato. Gemäß des EU- Zeitplanes für die Beitrittskandidaten hoffen die Slowenen, bereits im Jahre 2004 Kandidaten für die Wahl zum Europäischen Parlament stellen zu können. Die einzelnen Beitrittskandidaten sollen gesondert bewertet werden. Die Länder, die am besten vorbereitet sind, sollen auch zuerst aufgenommen werden.
Gustav Bergemann, der europapolitische Sprecher des Landes Thüringen, unterstrich diesen Wunsch nach dem so genannten "Regattaprinzip" : "Auch aus Sicht der CDU muss jedes Land gemäß der jeweiligen Fortschritte beurteilt werden. Eine Konvoi- Lösung, bei der die Länder nur in einem zusammenraffenden Beitrittsschwung aufgenommen werden können, soll es nicht geben. Da Slowenien bereits 21 der 29 Kapitel erfüllt hat, steht einer baldigen Aufnahme in die Union prinzipiell nichts im Wege. Gerade als Brückenkopf zu den Staaten und ethnischen Gruppierungen des Balkans kann Slowenien eine elementare Position innerhalb der Gemeinschaft besetzen."

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