herz.gif (4608 Byte)

Mo 11.06.2001 15:00 - CDA- Bundestagung vom 08.-10. Juni in Bonn
Erst der Mensch, dann der Markt - lautete das Motto der 29. CDA- Bundestagung am vergangenen Wochenende in Bonn, auf welcher der Thüringer CDA- Landesvorsitzende in einer Kampfabstimmung mit dem zweitbesten Ergebnis erneut zum stellvertretenden CDA- Bundesvorsitzenden gewählt wurde.
Die CDA hat sich auf dieser Bundestagung ein neues Programm gegeben, mit dem der vor 2 Jahren begonnene Konsultationsprozess fortgesetzt werden soll. An dem Leitantrag haben Tausende Mitglieder, Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbände und Vereinigungen mitgearbeitet. Er stellt Forderungen und gibt Antworten darauf, wie die Globalisierung der Märkte politisch und sozial begleitet werden kann und welche politischen Konsequenzen wir aus der demografischen Herausforderung ziehen. Dabei sollen die sozialen Institutionen, die das Gemeinsame und Verbindende in der Gesellschaft befördern und so Ellenbogenmentalität, Eigensucht und Konfliktideologie wirksam zurückgedrängt sowie sich stark am Konzept der Sozialen Marktwirtschaft orientiert werden. Dazu gehört ein Staat, der sich als "Anwalt der Schwachen", als "Schiedsrichter im Wettbewerb" und als "Hüter des Gemeinwohls" gegen alle Gruppenegoismen bewährt.
"Wir stehen vor neuen Herausforderungen und wir brauchen auch neue Antworten. Aber: Weder das christliche Menschenbild, noch die Grundsätze und Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft stehen zur Disposition. Das gilt ebenso für die Sozialversicherung, die Mitbestimmung, die Tarifautonomie und das Ziel alle Arbeitnehmer am Wirtschaftskapital zu beteiligen. Erst der Mensch, dann der Markt - ist eine Absage an die Geschichtslosigkeit, die Orientierungslosigkeit und die Sinnlosigkeit einer Politik, welche Bereitschaft signalisiert, beim schwächsten Teil des menschlichen Lebens die Menschenwürde der Wirtschaftsförderung zu opfern" so der neu gewählte stellvertretende CDA- Bundesvorsitzende Gustav Bergemann.

Zurück...